Einfach da
Du warst da.
Nicht auffällig.
Nicht laut.
Und doch so präsent.
Was zwischen uns war
Es brauchte nichts,
das es größer gemacht hätte.
Keine großen Gesten.
Kein bewusstes Tun.
Kein Verstehen in Worten.
Und gleichzeitig war da diese Nähe.
Leise.
Verlässlich.
Immer wieder da.
Wie es sich angefühlt hat
Du hast nichts erwartet.
Und genau darin lag etwas,
das getragen hat.
Ich musste nichts erklären.
Nichts einordnen.
Nichts richtig machen.
Es hat mich ruhig gemacht,
dass Du da warst.
Was gewachsen ist
Mit der Zeit
ist etwas entstanden,
das nicht geplant war.
Einfach,
weil wir miteinander waren.
Durch gemeinsame Tage.
Durch Gewohnheiten.
Durch all das,
was uns so vertraut war,
dass es sich ganz selbstverständlich richtig angefühlt hat.
Was jetzt fehlt
Es lässt sich festhalten –
in vielen Erinnerungen.
Nicht nur dieser eine Augenblick.
Nicht diese eine Erinnerung.
Es ist dieses Dasein,
das leise war –
und gerade deshalb so wichtig.
Es war einfach da.
Und genau das fehlt jetzt.
Was bleibt
Vielleicht ist es genau das,
was diese Verbindung ausgemacht hat:
Dass sie nichts verlangt hat.
Und gerade darin
so viel gegeben hat.
